Dienstag, 14. September 2010

1. Schulwoche & Weekend

Und schon ist die erste Woche Schule vorbei! Es verging wie im Flug, da alles neu ist. Ich habe jetzt 3 mal meine Schulstunden gewechselt und bin jetzt eigentlich sehr zufrieden mit meinen Klassen. Für mich ist es im Moment noch etwas schwer dem Unterricht zu folgen, da ich noch nicht so viel verstehe, aber den Stoff, welchen wir durchnehmen, ist nicht so schwer...!

Bevor ich hier her kam habe ich von vielen ehemaligen Austauschschüler gehört, dass die Amerikaner sich sehr für einem interessieren und alle etwas von einem wissen wollen. Leider ist das an meiner Schule nicht so extrem, also bin ich jetzt oft einfach mit anderen Austauschschüler oder mit meiner Schwester zusammen. Auch bleibt in der Schule gar nicht so viel Zeit um gross mit anderen zu reden, da wir in den 5min Pausen von einem Klassenzimmer zum anderen gehen müssen und dort meistens nicht mit den gleichen Schüler zusammen ist. Die beste Möglichkeit neue Leute kennenzulernen, wären die Sportteams oder ähnliches. Aber da diese alle schon während den Sommerferien begonnen hatten, kann ich im Moment nichts von diesen Sachen machen.

Am Freitag, 10. September dauerte jede Schulstunde nur etwa 45-50 min. wir Austauschschüler verstanden das zu Beginn überhaupt nicht, aber es wurde uns dann erklärt. So ging die ganze Schule nach der 6. Stunde (welche jetzt schon um 13.45 fertig war) zum Footballstadion, bei welchem schon die Schulband wartete. Diese Spielten dann einige Lieder, die Cheerleaders tanzten dazu und dann gab es noch eine Rede vom Schulleiter usw. Das ganze fand zum Gedenken an das Attentat vom 11. September 2001.

Am Abend gingen Alysen und ich dann übers Wochenende in ein Camp für alle Austauschschüler und ihre Geschwister aus den Staaten Indiana, Ohio und Michigan. Als wir da ankamen (es war etwa 20min von Coldwater entfernt) sah ich gleich Nina. Sie war mit mir in New York und kommt auch aus der Schweiz. Ich hatte mich so gefreut, da ich dachte, ich sei sicher die einzige, welche Deutsch redet. Aber schlussendlich waren wir 4 Schweizer und es hatte noch einige Deutsche. Es war so ein tolles Gefühl endlich wieder Deutsch mit dem gegenüber zu reden! Es hatte eigentlich Austauschschüler von der ganzen Welt (z.B. Südkorea, Pakistan, Tunesien, ganz Europa, Equador und noch von etwa 20 anderen Länder) Das Campgelände war wie man es aus irgendwelchen Pfadfinderfilmen kennt. Kleine Häuschen, in welchen man schläft, im Wald und am See.

Am ersten Abend gab es eine kleine Disco und Karaoke. Später gingen wir dann noch an ein Lagerfeuer (hier Bonfire genannt) und es wurde eine Gruselgeschichte erzählt. Am Samstag (11.9.10) konnten wir an die Kletterwand und es hatte noch so Hochseilpark ähnliche Sachen.


Leider war das Wetter nicht gut und wir waren alle Nass und dreckig. Am Abend gab es dann noch ein Spiel von den Leitern, welches glaub nur sie selbst lustig fanden und danach noch ein Filmabend, da es immer noch regnete. Am Sonntag hiess es dann schon wieder sich vom Deutschen und all denn Leuten, welche man kennen gelernt hatte, verabschieden und es ging nach dem Mittagessen wieder nach Hause.


Alle Austauschschüler und Geschwister...!

Am Montag hatten alle Austauschschüler in den ersten 3 Stunden einen Englischtest. Eigentlich alle waren schon nach etwa 2h fertig, aber viele (auch ich) wollten noch etwas Zeit vertreiben, da wir nicht in die Klasse zurück wollten. So ging jeder mal schön langsam auf die Toilette oder sassen sonst einfach im Zimmer herum.

Am Dienstag (14.9.10) hatte ich meinen ersten Test welcher zählt. Es war in Algebra und er war so einfach!! Man musste z.B. einen Term kürzen, in welchem keine Buchstaben vorkamen und durfte den Taschenrechner benützen. Auch hatte es 4 Lösungsvorschläge und man musste dann nur das Richtige ankreuzen...! Ich und zwei weitere Austauschschülerinnen waren heute zu einem Lunch vom Rotary Club Coldwater eingeladen. Was das genau gebracht hatte, weiss ich nicht. Ein Mann fragte uns etwas aus und stellte uns danach den anderen Leuten vor. Ansonsten taten wir nichts mehr. Die Männer redeten über irgendwelche Projekte und machten noch ein Quiz und danach wurden wir wieder in die Schule gefahren.

So das wars wieder für den Moment.

Ganz liebe Grüsse aus Amerika und ich vermiss euch alle sehr!!

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